AKTUELLES ZU ULRICH PLEITGEN (UND RÜCKBLICK BIS 2014)

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Outtakes aus Pleitgens Biografie

Am 1. Oktober 2018 erschien die Autobiografie von Ulrich Pleitgen. Sie basiert auf Gesprächen, die er mit seinem Stiefsohn Ilja Bohnet in den Jahren 2016 und 2017 geführt hat. Nicht alles hat am Ende Eingang in das Buch gefunden. Darunter die eine oder andere Perle. Deshalb werden mit Erscheinen des Buches auch ausgewählte "Outtakes" online veröffentlicht (siehe fettgedruckte Links):

13. September 2018: Über die Schauspielerei (Teil 1.1) – Anthropologisches und über die Verselbständigung von Figuren

15. September 2018: Über die Schauspielerei (Teil 1.2) – Der Emotionale und der Rationale Schauspielertypus und über Beredsamkeit

19. September 2018: Heimat (Teil 1) über die eigene Heimat und den Heimatverlust, die Sprachheimat und die sehr deutsche Heimat(un)verbundenheit

21. September 2018: Heimat (Teil 2) vom sozialistischen Traum als politische Heimat

30. September 2018: Über die Schauspielerei (Teil 2.1)Leidenschaft, Schauspielertypen und …

30. September 2018: Über die Schauspielerei (Teil 2.2) – … von der Innovation im Film

6. Oktober 2018: Kunst und Politik (Teil 1) – Agitprop der ‘60er und ‘70er Jahre - Illusion und Wirklichkeit

07. Oktober 2018: Kunst und Politik (Teil 2)Die Tage der Commune, Edgar Allan Poe und Goethe, Moral und politische Korrektheit

8. Oktober 2018: Über die Schauspielerei (Teil 3) Über Bösewichte und Exhibitonisten

13. Oktober 2018: Über den internationalen Film (Teil 1) – die Überzeichnung im US-amerikanischen, die Skurrilität im englischen und das Fragmenthafte im französische Film

14. Oktober 2018: Über den internationalen Film (Teil 2) – das Schöne beruhigt, das Unsymmetrische regt auf

Bereits am 8. September 2018 erinnerte Bohnets Blog an die Die Lyrik-Rätsel: Eine achtteilige Video-Reihe „Parodie & Poesie“ aus dem Jahr 2015 unter Regie von Marcus Ulbricht, mit Ulrich Pleitgen und Franziska Junge  (siehe im Folgenden):

„Parodie & Poesie“ heißt die Video-Reihe, die wir [FAZ] von heute [am 30.11.2015] an in acht Folgen bis kurz vor Weihnachten immer montags und donnerstags auf FAZ.NET ausstrahlen. Dahinter verbirgt sich zunächst ein Lyrik-Rätsel: Zu Parodien auf einige der beliebtesten Gedichte der Deutschen sollen die Originale, die Vorlagen, geraten werden. Die Gewinner erhalten ein digitales Jahresabonnement von F.A.Z. und Sonntagszeitung

Ulrich Pleitgen hatte Ilja Bohnet schon im Dezember 2015 auf diese sehr schöne, kleine Produktion aufmerksam gemacht. Später dann beim Verfassen der Filmographie in der Anlage des Buches „Ulrich Pleitgen: Ganz oder gar nicht!“ wurde vergessen, diese Serie aufzuführen, vielleicht, weil die kleine Video-Produktion zwischen den Genre-Stühlen steht (Film und Internet). Wie auch immer: Die Schaupieler Ulrich Pleitgen und Franziska Junge rezitieren und parodieren die Lyrik-Rätsel ganz wunderbar; deshalb nachfolgend alle Links zu den acht Rätseln:

Lyrik-Rätsel (I), (II), (III), (IV), (V), (VI), (VII), (VIII), schließlich die Auflösung der achten Parodie (VIII+). Viel Spaß beim Zusehen und Mitraten!

Sämtliche Outtakes (sofern schon online gestellt) auf iljabohnet.wordpress.com

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Ulrich Pleitgen: Ganz oder gar nicht! Aus dem Leben eines Überzeugungstäters

Im Februar 2018 ist Ulrich Pleitgen überraschend gestorben. Nun liegt seine Biografie vor, die er zusammen mit Ilja Bohnet, seinem Stiefsohn geschrieben hat:

Ulrich Pleitgen. Ganz oder gar nicht! Aus dem Leben eines Überzeugungstäters. Die nachgelassene Autobiografie, Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2018, ISBN 978-3862657117 (seit 1. Oktober im Buchhandel)

Die Autobiografie basiert auf Interviews, die Ilja Bohnet mit seinem Stiefvater in den Jahren 2016 und 2017 geführt hat. Nicht alles hat am Ende Eingang in das Buch gefunden. Deshalb werden mit Erscheinen des Buches auch Teile der sogenannten "Outtakes" online veröffentlicht.

Mehr Informationen zum Buch und den Outtakes:
» https://iljabohnet.wordpress.com

Lesung am 24. Oktober 2018 in Hamburg:
Ermittlungen an Bord - Ulrich Pleitgen: Ganz oder gar nicht! Ilja Bohnet liest bei der Hafenrundfahrt in Hamburg aus dem Buch vor, Ann-Monika Pleitgen reichert mit Anekdoten den Abend an. Karten erhältlich in allen Thalia-Buchhandlungen, online unter » www.thalia.reservix.de oder unter der Telefonnummer 040-317822-0.

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Nachrufe (Auswahl)

Nach dem Tod Ulrich Pleitgens erfolgten zahlreiche Nachrufe in den Medien, so zum Beispiel in der FAZ (siehe FAZ-Artikel) oder der Welt (siehe WELT-Artikel). Lesenswert ist insbesondere der Nachruf im Spiegel (siehe SPIEGEL-Artikel)

Sehr persönlich auch der Nachruf auf der Fan-Website rund um die Serie "Nicht von schlechten Eltern" (NvsE.de) von Heiko Reddingius, siehe hier.

     

    In Gedenken an Ulrich Pleitgen wurde am 23. Februar 2018 "Immer Ärger mit Opa Charly" in der ARD ausgestrahlt. Dies war Ulrich Pleitgens letzter Fernsehfilm.

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    Ulrich Pleitgen und Sabine Postel in "Wer weiß denn sowas?"

    Am 12. Februar 2018 trat Ulrich Pleitgen gemeinsam mit Sabine Postel in der Quizsendung "Wer weiß denn sowas?" von Kai Pflaume in der ARD auf. Es sollte Ulrich Pleitgens letzter Fernsehauftritt werden. Die Sendung kann hier auf youtube.de gesehen werden

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    Henning Mankell-Lesung am 15. 11. 16 in München

     

    Auf der 57. Münchner Bücherschau las Ulrich Pleitgen aus dem letzten Roman des Autors: "Die schwedischen Gummistiefel"

    Veranstaltungsort: Gasteig, Carl - Orff - Saal
    mit anschließender Signierstunde und Büchertisch

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    TV-Premiere

    am 23. 09. 2016
           ARD/ 20:15 Uhr

    "IMMER ÄRGER MIT OPA CHARLY"

    Rolle: Charly Dittmann
    Regie: Marcus Ulbricht

    Das Team des ARD-Fernsehfilms "IMMER ÄRGER MIT OPA CHARLY"


    Kritik zum Film IMMER ÄRGER MIT OPA CHARLY
    (Arbeitstitel: Jana traut sich nicht)

    JANA TRAUT SICH NICHT - das ist ausnahmsweise keine Anspielung auf kurzfristig durchkreuzte Heiratsabsichten, sondern eine treffende Charakterisierung der Hauptfigur: Jana (Inka Friedrich), seit ihrer Scheidung alleinerziehende Mutter einer pubertierenden Tochter (Nadine Kösters), hat als Organisatorin von Flugbegleitungsplänen beruflich alles unter Kontrolle. Privat klappt das nicht ganz so gut, weil ihr Schwiegervater Charly (Ulrich Pleitgen) alles tut, um Chaos in ihr Leben zu bringen. 



    Der Pensionär ist auf seine alten Tage zum Großstadtguerilla geworden und betreibt des Nachts gemeinsam mit Enkelin Marie anarchisches "urban gardening": Charly träumt von blühenden Landschaften in der Frankfurter City und dekoriert öffentliche Plätze mit geklauten Pflanzen, weshalb Jana Opa und Tochter regelmäßig bei der Polizei abholen muss. Irgendwann platzt ihr der Kragen, und sie setzt den Schwiegervater, der sich nach Janas Scheidung um sie und Marie gekümmert hat und seither bei ihnen wohnt, vor die Tür. Als Charly im Internet ein Landhaus im Spessart ersteigert, will sich Jana davon überzeugen, dass der alte Mann nicht übers Ohr gehauen wird, und verguckt sich prompt in den Besitzer (Tobias Oertel) des traumhaft an einem See gelegenen Hauses. Aber Gefühle und Kontrolle lassen sich nicht vereinbaren, weshalb sie bald wieder auf Geschäftsmodus umschaltet; Thomas ist ohnehin auf dem Sprung nach Mauretanien, um dort im Rahmen eines Langzeitprojekts Wüstenkrokodile zu studieren. 



    Marcus Ulbricht, der zuvor den ebenfalls im Auftrag der ARD-Tochter Degeto produzierten Auftakt zur neuen ARD-Krimireihe "Kripo Bozen" gedreht hat, inszeniert den Film als romantische Komödie. Deshalb will "IMMER ÄRGER MIT OPA CHARLY" im Unterschied zu vielen anderen Degeto-Produktionen der letzten Monate auch nicht auf Teufel komm' raus eine ungewöhnliche Geschichten erzählen. Dafür gelingt Nicole Walter-Lingen etwas, das womöglich noch schwerer ist: Sie nutzt einen klassischen Romanzenstoff, gibt ihm aber gerade durch die originelle Figur des Charly einen neuen Dreh. Die Autorin hat zwar für die Degeto eine Vielzahl von "Utta Danella"- und "Lilly Schönauer"-Drehbücher geschrieben, aber schon vor 15 Jahren mit "Enthüllung einer Ehe" gezeigt, dass sie auch anders kann; der Film ist damals mit dem Robert-Geisendörfer-Preis ausgezeichnet worden.

    

Außerdem ist "IMMER ÄRGER MIT OPA CHARLY" schon allein wegen der flotten Umsetzung sehenswert, ganz zu schweigen von der Rolle des von Ulrich Pleitgen mit großer Hingabe verkörperten Altanarchisten und seinen blumigen Plädoyers für allumfassendes Grün. Richtig gut ist auch Nadine Kösters; sie hat schon vor einem Jahr in einem Kölner "Tatort" über jugendliche Gewalttäter ("Ohnmacht") als kleiner Teufel in hübscher Menschengestalt imponiert. Ausgerechnet die ungleich erfahrenere Inka Friedrich muss ihre Rolle dagegen viel zu übertrieben komödiantisch ausleben. Allerdings ist die Figur offenbar schon im Drehbuch so angelegt. Unter anderem landet Jana beim Versuch, einen umgestürzten Baum vom Waldweg zu zerren, im Matsch; das ist zwar witzig, aber als Gag auch etwas billig. Sehr hübsch sind jedoch die gemeinsamen Szenen mit Tobias Oertel. Im Vergleich zur mimisch mitunter übereifrigen Friedrich ist sein Spiel wohltuend sparsam, zumal er dafür sorgt, dass den bärtigen Naturforscher ein Hauch von Melancholie umweht, was die Figur natürlich interessant macht. 



    Überraschende Wendungen hat das Drehbuch nur bedingt zu bieten, aber gerade die Erzählebene mit Charly ist ein großes Vergnügen; ein Nebenstrang mit Nadeshda Brennicke als Stewardess und Janas beste Freundin, die immer wieder mal in ihr Büro schneit und den Fortgang der uneingestandenen Liebe kommentiert, ist hingegen bloß Beiwerk. Aber Kameramann Tobias Platow findet schöne Bilder für das nächtliche Frankfurt, und schon der liebevoll mit Pflanzen dekorierte Vorspann deutet an, dass die Verantwortlichen kein Fernsehen von der Stange im Sinn hatten. tpg. Tilmann Gangloff kino.de

     

    Lesung

    Am 21. 10. 2016 las Ulrich Pleitgen in Neuenhagen bei Berlin im BÜRGERHAUS in der Anna - Ditzen-Bibliothek

    Geschichten von E. A. Poe: DIE GRUBE UND DAS PENDEL, DIE MASKE DES ROTEN TODES, DER RABE 

    (siehe Rubrik LESUNGEN)

    TV

    Am 16. 09. 2016  war Ulrich Pleitgen um 16:30 Uhr Gast beim mdr in der Sendung GÄSTE ZUM KAFFEE.
    Die Moderation hatte Peter Imhof.

    "Es gibt Schauspieler, an denen man rundum alles mag – die überzeugende Darstellung ihrer Rollen, das Gesicht, wenn es uns auf dem Bildschirm begegnet, die Stimme, die wir hören. Ulrich Pleitgen gehört unbestritten dazu. Er ist ein Mann mit vielen Talenten: Er steht auf der Bühne, nimmt Hörbücher auf, spielt Rollen in Kino- und Fernsehfilmen. In seinem neuen Film spielt er einen Opa, Opa Charly nämlich und mit dem gibt es ständig Ärger."

    http://www.mdr.de/mdr-um-4/sendung685184_zc-58469243_zs-35661c4b.html

    TV

    Am 03. 09. 2016 saß Ulrich Pleitgen um 18:45 Uhr im NDR - Fernsehen auf dem ROTEN SOFA bei DAS!
    Der Moderator war Hinnerk Baumgarten.



    IFA Berlin  (Internationale Funkausstellung)


    Am 04. 09. 2016 war Ulrich Pleitgen zu Interviews, Autogrammstunde und Publikumsgespräch auf der IFA Berlin.

     

     

     

     

     

    LITERATURMARATHON

    Unter anderem lasen im Wechsel: Ulrich Pleitgen und Robert Stadlober
    Quelle HÖRZU

    Beim LITERATURMARATHON am 12. März 2016 las Ulrich Pleitgen von 18 bis 22 Uhr im WDR Köln aus Texten von Ror Wolf, Jean-Philippe Blondel, Klaus Seehafer, Dimitri Verhulst und Collodi vor.

    Folgender Link verbindet Sie zum großen Liebesmarathon:

    http://www1.wdr.de/radio/wdr5/veranstaltungen/literaturmarathon/liebe-204.html

     


    Goldene Schallplatte für Ulrich Pleitgen im Mai 2016
    100  000 verkaufte Hörbücher
    KEN FOLLETT - DIE NADEL
    Lübbe/audio

     

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    WASHINGTON SQARE von Henry James

    Seit Januar 2016 ist das Hörbuch WASHINGTON SQARE von Henry James auf dem Markt.

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    Henry James in 1889, from the portrait by Mrs. Anna Lea Merritt

     

     

    LYRISCHE RÄTSEL

    Seit dem 30. November 2015 konnten FAZ-Leser
    und Hörer im Online-Angebot der FAZ unter
    "PARODIE & POESIE" lyrische Rätsel finden, wenn
    sie   www.faz.net/lyrik-raetsel   anklickten.
    Die Schauspielerin Franziska Junge und ihr Kollege
    Ulrich Pleitgen haben montags und donnerstags Parodien auf die Lieblingsgedichte der Deutschen vorgestellt. Sie lasen die Parodien im Internet im Wechsel, und die Zuschauer/Leser durften erraten, welcher berühmte Dichter mit welchem berühmten Gedicht hinter dieser Parodie steckt.

    Wir freuen uns, dass das Ganze ein beliebter Erfolg geworden ist, daher geht´s in Kürze eine Runde
    weiter... und der WDR übernimmt das heitere Spiel.



    Ulrich Pleitgen zum Märchen-Sommer der Fußball-WM bei artour

    Artour sendet Liebesgrüße von der Leipziger Buchmesse:

    Im Kulturmagazin artour des MDR-Fernsehens deuten die Schauspieler Franziska Junge (Frankfurter Schauspiel/Berliner Ensemble; u.a. ARD-Tatort) und Ulrich Pleitgen (u. a. „Jana traut sich nicht“, „Familie Dr. Kleist“, ARD“) populäre Lieder oder Gedichte mit Liebe auf Weise neu.

    Pleitgen und Junge peppen alte Liebe in Leipzig auf und die Zuschauer können das  Original erraten.

    www.mdr.de/kultur/radio-tv/artour/liebesgruesse-100.html

     

    "Liebesgrüße aus Leipzig"

     

     

    Trailer der FAZ faz.net

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    HAMBURG LEUCHTFEUER

    Am Donnerstag, den 26. November 2015 startete um 11 Uhr in der Wandelhalle des Hamburger Hauptbahnhofes der zwanzigste Leuchtfeuer-Teddy-Verkauf.
    Ziel ist es, mit dem Engagement von über 80 Ehrenamtlichen und unseren Partnerverkaufsstellen über 28. 000 Leuchtfeuer-Teddys zugunsten des Netzwerkes von Hamburg Leuchtfeuer (Hospiz, Lotsenhaus, Psychosoziale Betreuung mit Wohnrauminfo und das in Planung befindliche Wohnprojekt) zu verkaufen.

    Anita Kupsch und Ulrich Pleitgen

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    WDR Hörspiel

    "LEBENSABEND IN ÜBERSEE"

    Ein Hörspiel von Hermann Bohlen
    Regie: Judith Lorentz und Hermann Bohlen
    Sprecher: Christine Schorn und Ulrich Pleitgen
    Rolle: Leopold "Poldi" Ludwig

    DLF Deutschlandfunk
    am 23. 06. 2015 - 20:10 bis 21:10 Uhr

    DRADIO Deutschlandradio
    am 30. 09. 2015 - 21:33 bis 22:33 Uhr

     

    Regisseurin Judith Lorentz und Ulrich Pleitgen als "Poldi"
    Foto: Christoph Richter/2014

    Nominierungen des Hörspiels LEBENSABEND IN ÜBERSEE

    für den PRIX ITALIA, der Wettbewerb fand in Turin vom 19. - 26. September 2015 statt.

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    AKTUELLE LESUNGEN 2015

    Aktuelle Lesungen 2015 von Ulrich Pleitgen finden Sie, wenn Sie auf der Startseite links im Menü die Rubrik LESUNGEN anklicken

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    Eintrittskarte der Hamburg Media School vom 02.02.2015 im CinemaxX Hamburg-Dammtor
    Ulrich Pleitgen als an Demenz erkrankter Rollstuhlfahrer in dem Film DA NICHT FÜR

     

    Der Kurzfilm-Wettbewerb ist ein Herzstück des Film- festivals. Aus mehreren hundert Einreichungen wurden 23 ambitionierte wie begeisternde Kurzfilme ausgewählt

    DA NICHT FÜR

    Nominierung Filmfestival Max Ophüls Preis

    Deutschland 2014 | DCP | Farbe | 25 Min. | Uraufführung

    Regie: Martina Plura (Best Director auf
    dem 9. Swikos Kurzfilmfestival in Basel)
    Buch:
    Maike Rasch
    Kamera:
    Monika Plura
    Schnitt: Max Mittelbach
    Musik: Richard Bretschneider
    Ton: Ulrich Kindler
    Ausstattung: Florian Albertsen Kostüm: Lisa Gnutzmann
    Darsteller: Ulrich Pleitgen, Matthias Bundschuh, Robert Alexander Baer, Johannes Klaußner, Fanny Rosenberg, Tom Westphal, Sebastian Hülk, Melanie Kayser
    Produzent: Jakob Deutsch 
    Produktion, Verleih, Weltvertrieb: Hamburg Media School
    Förderung: Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein

    Keine FSK-Prüfung. Folglich freigegeben ab 18 Jahren

    Der Eine will alles richtig machen, der Zweite sterben und
    der Dritte irgendwie über die Runden kommen. Und doch
    haben alle drei das gleiche Problem: den Mangel an Auto-
    nomie. Eine Dreiecksgeschichte über die Selbstbestimmtheit
    als Schlüssel zum Leben!



    DIE LETZTEN MILLIONEN

    HÖR ZU Nr. 39 / 2014
    HÖR ZU Nr. 39 / 2014

    TV-Film DIE LETZTEN MILLIONEN/ 90 Min.

    SECHS ALTE LEUTE IN EINEM SENIORENHEIM KNACKEN DEN LOTTO-JACKPOT.

    Sendetermin: 03.10.2014/ 20.15 Uhr ARD
    Regie: Udo Witte, Drehbuch: Lo Malinke und Philipp Müller,
    Rolle v. Ulrich Pleitgen: Jakob

    EIN INTERVIEW ÜBERS ALTER, SCHWULSEIN UND ALZHEIMER MIT ULRICH PLEITGEN:

    Ulrich Pleitgen, was passiert, wenn man Sie fragt, wie es Ihnen ergangen ist, seit Sie 2009 in der Serie FAMILIE DR. KLEIST den Tod erlitten?

    Ich lese Ihnen gern mal meine Einladungen zu Lesereisen vor, meine Rollenangebote für Film und Theater und die Filme, die ich gedreht habe. Das kann dauern.

    Ist auch schwer vorstellbar, dass Sie sich auf die Bärenhaut gelegt haben. Die Filmregisseure sind doch froh, dass Sie wieder zu haben sind. Wie Udo Witte, bei dem Sie in Berlin für die Alterskomödie DIE LETZTEN MILLIONEN vor der Kamera standen.

    Ich habe einen Mann gespielt, der an Alzheimer erkrankt ist und das mit der Zeit merkt. Zuerst glaubt er, nur zerstreut zu sein. Dann wird immer klarer, dass er sein Gedächtnis verliert. Ich habe diese Rolle sehr gern gespielt und mich unheimlich wohl gefühlt, trotz der Schrecklichkeit.

    Was hat Ihnen soviel Spass an der Arbeit gemacht?

    Wir waren eine großartige Truppe. Ich habe mich gefreut, Dieter Mann kennenzulernen und Ursula Karusseit, auch Marie Gruber und Anna Loos. Wahnsinnsschauspieler. Michael Gwisdek ist ein Verrückter. Der hat gern den Max gegeben. Es ging bei allem Ernst bei uns sehr lustig zu.

    Für mich gehört Alzheimer zu dem, was mir Angst macht ...

    Mir auch. Vor allem, wenn man täglich damit umgehen muss. Wenn man plötzlich nicht mehr weiß, dass das Ding vor einem Spraydose heißt.

    Wie tief dringt so eine Rolle in die eigene Seele?

    Ich bin ein Gefühlsspieler, hänge mich in jede Rolle tief rein. Wenn mir die Leute auf der Straße sagen: "Uns gefällt an Ihnen, dass Sie so echt sind", ist das für mich das Allerschönste. Abgesehen von der Liebe meiner Frau. Monika ist der Glücksfall meines Lebens.

    Sie spielen in DIE LETZTEN MILLIONEN mit Joachim Bliese ein schwules Paar. Wie hat sich das angefühlt?

    Das war kein Problem. Ich habe in dem Film "Leben in Angst" einen bisexuellen Chefarzt gespielt, Heikko Deutschmann war mein Geliebter. Wir haben uns geküsst, miteinander rumgeschmust, wie das Drehbuch es verlangte. Es ist eine Liebesbeziehung wie jede andere auch. Ich habe da überhaupt keine Schwierigkeiten. Und mit Joachim Bliese, den ich lange kenne, verstehe ich mich gut. Das war eine gute Paarung, weil wir sehr verschieden sind.

    Wenn man in so einer Runde der über 60-Jährigen dreht, philosophiert man da übers Alter?

    Ja. Und wir sind uns einig, dass das Altwerden schrecklich ist. Aber man muss damit umgehen.

    Was hilft Ihnen?

    Was mir wirklich gegen die Altersangst hilft, ist Arbeit. Immer, wenn ich nicht arbeite, kränkele ich. Das war mein Leben lang schon so. Nimmt man mir den Beruf weg, sterbe ich. Nach den Dreharbeiten in Berlin habe ich auch sofort Lesungen angehängt. Ich bin ein Tempomann. Und das bleibe ich auch.

    Würden Sie im schlimmsten Fall in ein Heim gehen?

    Niemals. Ich möchte nicht gefüttert und gewaschen werden. Ich werde dafür sorgen, dass ich von der Welt komme, wenn es Zeit wird. Und wenn Monika vor mir stirbt, bin ich eine halbe Stunde später auch tot. Ich sage das so, wie es ist. Ich habe keine Lust, alles zu verbrämen.

    Sie haben aktuell ein Hörbuch mit Nelson Mandela-Texten, Bekenntnissen und Briefen eingelesen. Sind Sie ihm mal begegnet?

    Diesen Text zu lesen, war mir ein Bedürfnis. Gerade jetzt, da diese außergewöhnliche Persönlichkeit gestorben ist. Einmal bin ich ihm in Südafrika auf der Straße begegnet. Diese Ausstrahlung! Von ihm ging eine große Menschlichkeit aus. Mandela ist für mich der Jahrhundertmann.

    Wie sind Ihre weiteren Pläne?

    Wir werden nach meinen Lesungen für ein paar Tage nach Dierhagen an der Ostsee fahren. Ich bin ein Ostseefreak geworden.

    Was lieben Sie an der Ostsee?

    Sie hat etwas Romantisches. Anders als die Nordsee, wo wir früher immer waren. Ich mag die Strände, die alten Holzhäuser und Villen von Dierhagen, Ahrenshoop und Boltenhagen. Ich kann von Rügen nicht genug bekommen.

    Sind Sie eigentlich noch viel im Osten wie zu "Kleists" Zeiten?

    Nein, und ich bedauere sehr, dass ich Weimar nicht mehr sehe, Eisenach und Erfurt. Das fehlt mir, denn ich war gern dort. Ich bin ein Wessi mit einem Ossi-Herzen.
    (Quelle: ILLU/Bärbel Beuchler) 

    WEITERE NEWS

    Mitwirkung als Sprecher: 

    Hörspiel WDR
    "Lebensabend in Übersee"
    von Hermann Bohlen
    Regie: Judith Lorentz und Hermann Bohlen
    Rolle: Leopold "Poldi" Ludwig

    Mitwirkung als Sprecher:
    Hörspiel MDR Figaro nach
    Henry James
    "Washington Square".
    Regie: Silke Hildebrandt

    Mitwirkung als Sprecher:
    4 teiliges Hörspiel HR/FFM
    "Die Schatzinsel"
    nach Robert Louis Stevenson
    Regie: Leonhard Koppelmann

    hr2-Hörbuchnacht 2014

    Zum zehnten Mal präsentiert die hr2-Hörbuchnacht während der Frankfurter Buchmesse wichtige und spannende Neuerscheinungen vom Hörbuchmarkt.

    hr2-Hörbuchnacht 2014
    11. Oktober 2014, 20 bis ca. 23 Uhr
    Sendesaal des Hessischen Rundfunks
    Bertramstr.8
    60320 Frankfurt

    Eintrittspreise:
    Kategorie 1 19,- €
    Kategorie 2 16,- €
    Ermäßigung für Schüler und Studenten (je inkl. RMV)

    Vorverkauf ab Montag, 01.09.2014 Kartenbestellung beim hr-Ticketcenter

    Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und am 18. Oktober 2014 von 20:05 bis 22.30 Uhr in hr2-kultur gesendet. Weitere Informationen: www.hr-online.de/website/specials/buchmesse2014/index.jsp?rubrik=88767

    Hörbuch - Von Mäusen und Menschen - 2014

    Das Hörbuch "Von Mäusen und Menschen " von John Steinbeck, gelesen von Ulrich Pleitgen, wurde von "OSTERWOLD audio" Anfang 2014 neu aufgelegt und ist ab sofort im Handel wieder erhältlich.  

    Besondere Paare und ihre GÄRTEN

    Text: Eva Kohlrusch
    Fotos von Gary Rogers
    (CALLWEY)
    www.callwey.de>>

    2013 -

    DUDEN - Das Lieblingswörterbuch

    Anlässlich des 100. Todestages von Konrad Duden brachte der Duden-Verlag im August 2011 ein kleines Büchlein heraus.

    DUDEN - Das Lieblingswörterbuch
    Die schönsten und persönlichsten Wörter
    prominenter Menschen
     
    ISBN 973-3-411-70107-0
    www.duden.de>>

    2013 -