GEDANKEN - ERSTER TEIL

In Gedanken bei Günther Sand..


Ich bin ein Fluß,
der seine Quelle verlassen hat
und sich
nach dem weiten Meer sehnt,
weil er weiß,
dass die Quelle
erst dann eins wird
mit dem weiten, großen Meer. Ï
(Aysel Özakin)

Foto: Günther Sand



Nicht die Zeit ist das kostbarste Gut des Menschen,
sondern die Möglichkeit, mit der Zeit etwas Sinnvolles
anzufangen.

(Hellmut Walters)

Worüber man nicht sprechen kann,
darüber muss man schweigen.

(Wittgenstein)

Die Kunst muss nicht das Sichtbare wiedergeben,
sondern Ungestaltetes sichtbar machen.

(Paul Klee)

Es ist viel dunkler,
wenn ein Stern erlischt,
als wenn er nie gewesen wäre.

(G. B. Shaw)

Das Altern kann man nicht auf morgen verschieben,
weil man dann noch älter ist.

(Dieter Hildebrandt)

Die meisten Menschen wissen nicht,
was für eine Einnahmequelle
die Sparsamkeit ist.

(Cicero)

Im Himmel, so sagt man, sind die Polizisten Briten, die Liebhaber Franzosen, die Mechaniker Deutsche, Lebenskünstler und Köche die Italiener, und alles wird von Schweizern organisiert. In der Hölle dagegen sind die Lebenskünstler und Köche Briten, die Mechaniker Franzosen, die Liebhaber Schweizer, die Polizisten Deutsche, und die Italiener organisieren das Ganze.
(Anonym)

Mit einem Herren steht es gut,
der, was er befohlen,
selber tut.

(Goethe)

Egal wie wenig man der Dauer einer Ehe traut - immer noch soll der Liebe die Ordnung des Jaworts folgen, als sei das ihr wahrer Gradmesser.
(Eva Kohlrusch/2007)

ROMEO UND JEANETTE von Jean Anouilh:
 
Was glaubt ihr denn? Meint ihr, dass sich Hingabe, Zärtlichkeit und Vertrauen so ganz von selbst einstellen? Das muss man sich erkämpfen, mit Schweiß, Kummer, Elend und Angst. Man muss es sich erkaufen mit Kindern, die Fieber bekommen, mit vielen langen Nächten, in denen man nebeneinander liegt und dem Atem des anderen lauscht und mit vielen kleinen Falten, die mit der Zeit häßlich werden.
 
Aber wie doch die Zärtlichkeit, die einem zuteil wird, abnimmt, je älter man wird, obwohl das Verlangen nach Wärme und zärtlicher Fürsorge mit den Jahren wächst. Niemand sehnt sich so sehr nach Zärtlichkeit wie ein alternder Mensch, der vor dem Verflackern allen Lichts, vor dem Vergehen und Einsamsein bis zum tiefsten Grauen sich fürchtet. Ein Eisring liebenswürdiger Teilnahmslosigkeit umgibt den alt gewordenen Menschen, jedermann tut, als müßten die Alten nun endlich reif geworden sein, um ohne Sehnsucht und Wärme leben zu können.
Aber kein Mensch wird jemals alt, keine einzige Seele. Nur der Körper altert, und zur Strafe für alle Zeichen, die er schuldlos trägt, entzieht ihm das Schicksal die wärmende Nahrung der Liebe, der Zärtlichkeit und speist ihn ab mit dem bitteren Gnadenbrot des Mitleids.

Erwarte nichts. Heute, das ist dein Leben.
(Kurt Tucholsky)

Die hinterhältigste Lüge ist die Auslassung.
(Simone de Beauvoir)

Trenne dich nie von deinen Träumen.
Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.
(Mark Twain)

Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
(Hermann Hesse)

Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!
(Max Frisch)

Gib mir
die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann,
gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und gib mir die Weisheit, das eine von dem anderen
zu unterscheiden.

(Friedrich Christoph Ölinger)

Den Kindern Flügel und Wurzeln mitgeben.
(Johann Wolfgang von Goethe)

BROT MIT TRÄNEN
Einmal, da starb einer Verwandten der Mann.
Das war um sieben.
Als er tot war, saßen nachher alle bei Tisch, gezwungenermaßen wie nach einer geschlagenen Schlacht, nach einer Niederlage.
Es war aus.
Niemand sprach.
Dann aber sprach jemand, und ich werde nie die Stimme der Frau vergessen, die da zu ihrer Schwester sagte, schluchzte, nass stöhnte: "Wo hast du die Eier her?"
Und die andere, tonlos, leergeweint, am Ende: "Von Prustermann. Sind sie nicht gut?"
Seht, so holt sich das Leben seine Leute wieder, die ins Land der Trauer auf Urlaub gehen.

(Kurt Tucholsky/ 1926)

Man soll nur nicht denken, dass die Natur keine Laster habe. Denn sie ist gleichen Sinnes geschaffen und geworden wie wir.
Sie ist verschwenderisch und geizig, sie ist mörderisch, sie ist wucherisch, sie ist eitel, sie ist hochmütig, sie unterdrückt die Schwachen, sie ist eine Ausbeuterin, sie schmarotzt, sie giert, sie ist geil und gewalttätig.
Aber sie macht sich kein Gewissen aus ihren Lastern.
Ihre Laster sind unschuldig.

(Autor unbekannt)

Es gibt kein Wissen und keine Weisheit und keinen Rat aus einem Leben hinüber in ein anderes Leben, und alle stehen wir so allein, so ohne Rat und so aller Weisheit bar, dass es furchtbar und herrlich ist.
(Robert Neumann)
 
Und lass dir raten: hab´ die Sonne nicht zu lieb und nicht die Sterne.
( J. W. v. Goethe)
 
Anfangs wollt´ ich fast verzagen,
und ich dacht´, ich trüg´ es nie.
Und ich hab´ es doch getragen.
Aber fragt mich nur nicht wie.

(Heinrich Heine)

WAS ES IST
Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe.
 
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
 
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

(Erich Fried)

IM NEBEL
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.
 
Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.
 
Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.
 
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

(Hermann Hesse)

O, Mond, Du bist mir wie ein später Freund,
Der seine Jugend dem Verarmten eint,
Um seine sterbenden Erinnerungen
Des Lebens zarten Widerschein geschlungen,
Bist keine Sonne, die entzückt und blendet,
In Feuerströmen lebt, im Blute endet -
Bist, was dem kranken Sänger sein Gedicht,
Ein fremdes, aber o! ein mildes Licht.

(Annette von Droste-Hülshoff)

Es ist wichtiger, dass man sich über eine Rosenknospe freut, als dass man ihre Wurzeln im Mikroskop betrachtet.
Wenn man jemanden nicht mehr liebt, glaubt man, ihn nie richtig geliebt zu haben.
Man kann immer nett sein zu Menschen, die einen nichts angehen.
Für eine Freundschaft ist Lachen kein schlechter Anfang - und bestimmt das beste Ende.

(Oscar Wilde)

Wir haben, wo wir lieben, ja nur dies:
einander lassen; denn dass wir uns halten,
das fällt uns leicht und ist nicht erst zu lernen.

(Rainer Maria Rilke)

Eines Tages öffnete ich das Fenster und flog davon.
Ich habe es nie bereut.

(Wolfgang Hildesheimer)

Denke daran, dass der Mensch des Menschen Feind ist.
Und dass er sinnt auf Vernichtung.

(Günter Eich)

STILLE WINTERSTRASSE
Es heben sich vernebelt braun
Die Berge aus dem klaren Weiß,
Und aus dem Weiß ragt braun ein Zaun,
Steht eine Stange wie ein Steiß.
Ein Rabe fliegt, so schwarz und scharf,
Wie ihn kein Maler malen darf,
Wenn er´s nicht etwa kann.
Ich tapse einsam durch den Schnee.
Vielleicht steht links im Busch ein Reh
Und denkt: Dort geht ein Mann.

(Joachim Ringelnatz)

WER KÖNNTE LEBEN OHNE DEN TROST DER BÄUME.
(Günter Eich)

JUGEND
Bald schon muß ich Schwalbe zu den Hexen!
Jugend! Komm zum Abschied, unserm letzten.
Komm, wir stehn im Wind ein wenig noch,
Sonngebräunte! Tröst mich, Schwester, tröst mich doch!
 
Flamm noch auf im himbeerroten Röckchen,
Meine Jugend! Du, mein Täubchen, reck dich
Her, mein Sonnenliebling! Seelen-Streit!
Meine Jugend! Tröst mich, tanz mich frei!
 
Mit dem blauen Schal sollst du mich peitschen,
Meine Wilde! Wie wir wirbelten und kreisten
Oft genug! So komm, verbrüh mich, tanz dich toll!
Und leb wohl, mein Bernstein du, mein Gold!
 
Nicht umsonst berühr ich deine Hände
So, als müßt ich mich vom Liebsten trennen.
Reißt dich aus dem Herzen, tust mir weh -
Meine Jugend! Geh zu andern, geh schon, geh!

(Marina Zwetajewa - 7. November 1921)

VON EINEM BESTIMMTEN ALTER AN IST JEDER
MENSCH FÜR SEIN GESICHT VERANTWORTLICH.

(Albert Camus)

ZWEI DICHTER ZUR EXISTENZ GOTTES:
Das Wunder ist das einzig Reale, es gibt nichts
außer ihm. Wenn aber alles Wunder ist, das
heißt durch und durch unbegreiflich, so weiß ich
nicht, warum man dieser großen einen
Unbegreiflichkeit, die alles ist, nicht den Namen
Gott solte geben dürfen.

(Christian Morgenstern)
 
Die einzige Entschuldigung Gottes ist,
dass er nicht existiert.

(Stendhal)

ICH WILL MIT DEM GEHEN, DEN ICH LIEBE
Ich will mit dem gehen, den ich liebe.
Ich will nicht ausrechnen, was es kostet.
Ich will nicht nachdenken, ob es gut ist.
Ich will nicht wissen, ob er mich liebt.
Ich will mit ihm gehen, den ich liebe.

(Bertolt Brecht)
 
MORGENS UND ABENDS ZU LESEN
Der, den ich liebe,
Hat mir gesagt,
Dass er mich braucht.
Darum
Gebe ich auf mich acht
Sehe auf meinen Weg und
Fürchte von jedem Regentropfen,
Dass er mich erschlagen könnte.

(Bertolt Brecht)
 
DER ABGERISSENE STRICK
Der abgerissene Strick kann wieder geknotet werden.
Er hält wieder, aber
Er ist zerrissen.
Vielleicht begegnen wir uns wieder, aber da
Wo du mich verlassen hast,
Triffst du mich nicht wieder.

(Bertolt Brecht)
 
SCHWÄCHEN
Du hattest keine
Ich hatte eine:
Ich liebte.

(Bertolt Brecht)
 
IMMER WIEDER, WENN ICH DIESEN MANN ANSEHE
Immer wieder
Wenn ich diesen Mann ansehe
Er hat nicht getrunken und
Er hat sein altes Lachen
Denke ich: es geht besser.Der Frühling kommt, eine gute Zeit kommt.
Die Zeit, die vergangen ist
Ist zurückgekehrt
Die Liebe beginnt wieder, bald
Ist es wie einst.
Immer wieder
Wenn ich mit ihm geredet habe
Er hat gegessen und geht nicht weg
Er spricht mit mir und
Hat seinen Hut nicht auf
Denke ich: es wird gut
Die gewöhnliche Zeit ist um
Mit einem Menschen
Kann man sprechen, er hört zu
Die Liebe beginnt wieder, bald
Ist alles wie einst.
Der Regen
Kehrt nicht zurück nach oben.
Wenn die Wunde
Nicht mehr schmerzt
Schmerzt die Narbe.

(Bertolt Brecht)

BLAUE HORTENSIE
So wie das letzte Grün in Farbentiegeln
sind diese Blätter, trocken, stumpf und rauh,
hinter den Blütendolden, die ein Blau
nicht auf sich tragen, nur von ferne spiegeln.
 
Sie spiegeln es verweint und ungenau,
als wollten sie es wiederum verlieren,
und wie in alten blauen Briefpapieren
ist Gelb in ihnen, Violett und Grau;
 
Verwaschnes wie an einer Kinderschürze,
Nichtmehrgetragnes, dem nichts mehr geschieht:
wie fühlt man eines kleinen Lebens Kürze.
 
Doch plötzlich scheint das Blau sich zu verneuen
in einer von den Dolden, und man sieht
ein rührend Blaues sich vor Grünem freuen.

(Rainer Maria Rilke)

Man sieht nur, was man weiß.
(J. W. Goethe)
 
Wecke den Löwen nicht. Er schläft nur.
(Afrikanisches Sprichwort)
 
Das Gegenteil von Gewalt
ist nicht die Sanftmut,
sondern das Denken.

(Ulrich Pleitgen)
 
Geiz und Glück werden
sich niemals
kennenlernen.

(Benjamin Franklin)

Wer vom Ziel nicht weiß,
kann den Weg nicht haben.

(Christian Morgenstern)

Der Mensch denkt, doch vieles
spricht dagegen.

(Werner Mitsch)
 
Eifersucht ist eine Leidenschaft,
die mit Eifer sucht,
was Leiden schafft.

(Blues experience)
 
Liebe ist nicht einklagbar,
Sie passiert, wenn sie passiert.

(Patricia Riekel)
 
Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht,
werfen selbst
Zwerge lange Schatten.

(Karl Kraus)

FABIAN
schrieb Erich Kästner 1931, also während der Weimarer Republik. Vieles aus dieser "Geschichte eines Moralisten" ist auf heute übertragbar.
 
Ausschnitt:
Malmy lächelte Fabian zu: "Der Staat unterstützt den unrentablen Großbesitz. Der Staat unterstützt die Schwerindustrie. Sie liefert ihre Produkte zu Verlustpreisen ins Ausland, aber sie verkauft sie innerhalb unserer Grenzen über dem Niveau des Weltmarktes. Die Rohmaterialien sind zu teuer; der Fabrikant drückt die Löhne; der Staat beschleunigt den Schwund der Massenkaufkraft durch Steuern, die er den Besitzenden nicht aufzubürden wagt; das Kapital flieht ohnedies milliardenweise über die Grenzen. Ist das etwa nicht konsequent? Hat der Wahnsinn etwa keine Methode? Da läuft doch jedem Feinschmecker das Wasser im Mund zusammen."
(...)
Malmy fuhr mit Vergnügen fort, die Situation zu klären. "Die Technik multipliziert die Produktion. Die Technik dezimiert das Arbeitsheer. Die Kaufkraft der Massen hat die galoppierende Schwindsucht. In Amerika verbrennt man Getreide und Kaffee, weil sie sonst zu billig würden. In Frankreich jammern die Weinbauern, dass die Ernte zu gut gerät. Stellen Sie sich das vor!
Die Menschen sind verzweifelt, weil der Boden zu viel trägt! Zu viel Getreide, und andere haben nichts zu fressen! Wenn in so eine Welt kein Blitz fährt, dann können sich die historischen Witterungsverhältnisse begraben lassen."
(...)
Fabian mußte an eine Zeichnung von Daumier denken, die "Der Fortschritt" hieß. Daumier hatte auf dem Blatt Schnecken dargestellt, die hintereinander herkrochen, das war das Tempo der menschlichen Entwicklung. Aber die Schnecken krochen im Kreise!
Und das war das Schlimmste.

Immer die kleinen Freuden aufpicken,
bis das große Glück kommt.

(Theodor Fontane)

Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras,
er blühet wie eine Blume auf dem Felde;
wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da,
und ihre Stätte kennet sie nicht mehr.

(Psalm 103)

Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Sie vergessen sie wie eine alte Telefonnummer, die nicht mehr gilt. Früher waren sie Kinder, dann wurden sie Erwachsene. Aber was sind sie nun?
Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch.

(Erich Kästner)

Erinnerungen an schönere Zeiten sind kostbar wie alte goldene Münzen. Erinnerungen sind der einzige Besitz, den uns niemand stehlen kann und der, wenn wir sonst alles verloren haben, nicht mitverbrannt ist.
(Erich Kästner)

WEIHNACHTSLIED, chemisch gereinigt
(Nach der Melodie: >Morgen, Kinder, wird´ s was geben<)

 
Morgen, Kinder, wird´ s nichts geben!
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.
Mutter schenkte euch das Leben.
Das genügt, wenn man´ s bedenkt.
Einmal kommt auch eure Zeit.
Morgen ist´ s noch nicht soweit.
 
Doch ihr dürft nicht traurig werden.
Reiche haben Armut gern.
Gänsebraten macht Beschwerden.
Puppen sind nicht mehr modern.
Morgen kommt der Weihnachtsmann.
Allerdings nur nebenan.
 
Lauft ein bißchen durch die Straßen!
Dort gibt´ s Weihnachtsfest genug.
Christentum, vom Turm geblasen,
macht die kleinsten Kinder klug.
Kopf gut schütteln vor Gebrauch!
Ohne Christbaum geht es auch.
 
Tannengrün mit Osrambirnen -
lernt drauf pfeifen! Werdet stolz!
Reißt die Bretter von den Stirnen,
denn im Ofen fehlt´ s an Holz!
Stille Nacht und heil´ge Nacht -
weint, wenn´s geht, nicht! Sondern lacht!
 
Morgen, Kinder, wird´s nichts geben!
Wer nichts kriegt, der kriegt Geduld!
Morgen, Kinder, lernt fürs Leben!
Gott ist nicht allein dran schuld.
Gottes Güte reicht so weit ...
Ach, du liebe Weihnachtszeit!

In der Stille des Herzens
liegt
die Kraft des Lebens.

(Antje - 13. 12. 2007)

Guter Instinkt
bedarf
der Vernunft
nicht.

(Vauvenargues)
 
Erfolg ist,
einen Fehler nach dem anderen
zu machen
und trotzdem den
Optimismus nicht
zu verlieren.

(Winston Churchill)

Das schwere Leben ist am leichtesten zu ertragen, wenn man sich schwere Aufgaben stellt.
(Peter Rosegger)

Lies langsam, denn allzu schnell wird der ungelesene Teil dünn.
(Bertolt Brecht)

"Je leichter ein Buch zu lesen ist,
desto schwerer wurde es geschrieben."

(Johannes Mario Simmel)

RÜSTUNG BRAUCHT FEINDBILDER, WEIL MAN JA AUF FREUNDE NICHT SCHIESST.
(Heinrich Böll am 23. Juni 1982)